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    <description></description>
    <dc:publisher>dieHeldin</dc:publisher>
    <dc:creator>dieHeldin</dc:creator>
    <dc:date>2008-11-23T00:25:34Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://weltenbumml.twoday.net/stories/5337455/">
    <title>Mein Nachbar das schwarze Loch</title>
    <link>http://weltenbumml.twoday.net/stories/5337455/</link>
    <description>.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal habe ich tiefe Angst&lt;br /&gt;
Dann stehe ich in der Straßenbahn und spüre wie ich beginne innerlich zu zittern&lt;br /&gt;
Ein schwarzes Loch tut sich in meiner Brust auf und scheint alle Materie und selbst Gedanken schmerzvoll einzusaugen&lt;br /&gt;
Es zieht so sehr, dass ich fast nicht atmen kann&lt;br /&gt;
Ich glaube in diesem Moment, dass ich kurz davor bin hinein gezogen zu werden&lt;br /&gt;
Es ist mein absolutes Nichts&lt;br /&gt;
Und ich habe keine Ahnung, was ich dagegen machen kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es fällt mir schwer zu verstehen, was dieses Loch auslöst&lt;br /&gt;
Ich kann es nur erahnen&lt;br /&gt;
Ich fühle mich in diesem Moment meinen Träumen einfach so fern, wie noch nie&lt;br /&gt;
Mein ganzes Leben ist geprägt von kleinen Wünschen&lt;br /&gt;
Sie alle gehen mit Laternen auf kleinen dunklen Pfaden&lt;br /&gt;
Alle diese kleinen Pfade führen auf eine helle Lichtung, wo sie zu einem überwältigendem Strom zusammen fließen&lt;br /&gt;
So oder anders fühlt es sich an&lt;br /&gt;
Wenn einer dieser Pfade versperrt ist, dann hält das den Strom nicht auf&lt;br /&gt;
Wenn jedoch der Strom versperrt ist dann...&lt;br /&gt;
Stirbt etwas in mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein jeder Mensch hat diese Wünsche&lt;br /&gt;
Es ist skurril sich von jemandem, den man nur kurzzeitig begegnet, vorzustellen, dass auch hinter ihm eine lebendige Welt voller Hoffnung steckt&lt;br /&gt;
Meist glaubt man es gar nicht und beginnt wieder über sich nachzudenken&lt;br /&gt;
Aber nein wirklich&lt;br /&gt;
Wir alle sitzen im selben Boot&lt;br /&gt;
Du und Ich&lt;br /&gt;
Und die da draußen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft denke ich mir dann so, mein Gott, was tun wir eigentlich?&lt;br /&gt;
Wir spielen Spielchen miteinander&lt;br /&gt;
Wir lügen uns an&lt;br /&gt;
Wir bringen Menschen dazu uns zu hassen&lt;br /&gt;
Als ob das schwarze Loch nicht schon groß genug wäre&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir ist klar, dass ich nicht jeden lieben kann&lt;br /&gt;
Aber ich kann für die da sein, die ich liebe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann das Loch nicht bekämpfen&lt;br /&gt;
Es wird immer existieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber eine kleine schwäche hat es doch&lt;br /&gt;
Und die darf ich verraten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein kleines Wunder&lt;br /&gt;
Aber je stärker man hilft, die schwarzen Löcher der anderen zu bezwingen&lt;br /&gt;
Desto harmloser wird auch das eigene&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...</description>
    <dc:creator>dieHeldin</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 dieHeldin</dc:rights>
    <dc:date>2008-11-21T20:44:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://weltenbumml.twoday.net/stories/5335427/">
    <title>P e o p l e</title>
    <link>http://weltenbumml.twoday.net/stories/5335427/</link>
    <description>.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich mag Menschen&lt;br /&gt;
Ziehen vorüber, wie Lichter&lt;br /&gt;
Die Geheimnisse in der Schublade stets verschlossen&lt;br /&gt;
Gut oder böse&lt;br /&gt;
Unterhaltsam oder still&lt;br /&gt;
Ich mag Menschen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unwichtig sind wir alle&lt;br /&gt;
Keiner ist geblieben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem unvergesslich&lt;br /&gt;
Menschen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was wollen wir voneinander&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was kann ein Mensch von einem anderen wollen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.</description>
    <dc:creator>dieHeldin</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 dieHeldin</dc:rights>
    <dc:date>2008-11-20T22:18:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://weltenbumml.twoday.net/stories/5333141/">
    <title>Begegnungsvoll</title>
    <link>http://weltenbumml.twoday.net/stories/5333141/</link>
    <description>er schlief&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wandelte durch schwarze Ewigkeiten ohne Zeit- und Körpergefühl	&lt;br /&gt;
taub&lt;br /&gt;
Und nichtssagend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bald aber wurde seiner Empfindung die Ewigkeit bewusst&lt;br /&gt;
Unerträgliche Passivität&lt;br /&gt;
Ausbruch hieß die einzige Möglichkeit&lt;br /&gt;
Sein Geist erwachte aus der Trance, welcher sich sein Körper widerstandslos unterwarf&lt;br /&gt;
Seine imaginäre Hand streckte weit hinaus in die Dunkelheit &lt;br /&gt;
Nach Materie greifend&lt;br /&gt;
Und findend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast hätte ihn die Angst besetzt,&lt;br /&gt;
wäre er wahnsinnig geworden in der Einsamkeit&lt;br /&gt;
doch in all der dickflüssigen Stille fand er etwas, dass ihn nicht stärker hätte berühren können&lt;br /&gt;
Plötzlich akzeptierte er sein Schicksal&lt;br /&gt;
Sinnlichkeit trat an Stelle der Angst&lt;br /&gt;
und in all dem dumpfen Tasten drang etwas in seinen Horizont, dass seine Sinne stimulierte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warme Haut &lt;br /&gt;
Warme weibliche Haut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Körper gestreift von seinen Fingern&lt;br /&gt;
vorüberziehend und verschwindend&lt;br /&gt;
weit entfernt und fieberwarm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
orientierungslos begann er sich zu bewegen&lt;br /&gt;
ungekonnt und ungeübt&lt;br /&gt;
Die Umgebung eine Hölle&lt;br /&gt;
laufen, schwimmen, kriechen&lt;br /&gt;
Wasser, Schlamm, Dampf &lt;br /&gt;
Unidentifizierbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bald stieg übermächtige Hitze an ihm empor&lt;br /&gt;
Wie Lava aus der Tiefe eines Schlots&lt;br /&gt;
Sie glitt an seinen Beinen entlang &lt;br /&gt;
Mit jedem Schritt, den er weiter in Richtung des verschwundenen Körpers machte, geriet er mehr und mehr in den Rachen eines Tieres, dass in verschlingen wollte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie im Taumel folgte er von wahnsinniger Besessenheit gepackt&lt;br /&gt;
Nicht in der Lage stehen zu bleiben&lt;br /&gt;
Kriechend und lechzend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Schritt weiter und er würde verbrennen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und obwohl ihn bedingungslose Stille umgab&lt;br /&gt;
Strahlte alles eine solche Energie aus, dass es lautem Schreien glich&lt;br /&gt;
Seine Ohren wurden taub vom Lärm der Hitze&lt;br /&gt;
Seine dünne Haut brannte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorsichtig berührte ein kühler Mund seine Lippen&lt;br /&gt;
Hauchte seiner verkrampften Lunge zarte Luft ein&lt;br /&gt;
Atem wechselte von Mund zu Mund&lt;br /&gt;
Ein rotes Pochen in seinem Kopf&lt;br /&gt;
Die Zeit verging und verging&lt;br /&gt;
Weich und mit Kondenstropfen benetzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kühle breitete sich wie ein Strom in seinem gesamten Organismus aus&lt;br /&gt;
Es war als würde sie ihm ihre Seele einhauchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lava um ihn herum verwandelte sich mit jeder Berührung mehr in flüssiges Wasser&lt;br /&gt;
Immer nachgiebiger wurde die dunkle Wand &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war als würden sich Dimensionen überschneiden, ohne Logik und Verstand&lt;br /&gt;
Ihr Körper war so nah, fast in ihm drinnen&lt;br /&gt;
Doch seine Hände kämpften, um jedes bisschen Materie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orientierungslosigkeit ist die größte Angst des Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist Traum, was ist wirklich?&lt;br /&gt;
Bin ich in Gefahr?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Panik verschluckte er sich an der Flüssigkeit, die er die ganze Zeit wie Luft geatmet hatte...&lt;br /&gt;
Das Wasser verwandelte sich wieder in Lava und der Frauenkörper verblasste&lt;br /&gt;
Er griff nach ihr&lt;br /&gt;
Hastig&lt;br /&gt;
Hektisch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
plötzlich riss er die Augen auf, schreckte hoch und war wach! &lt;br /&gt;
Allein in seinem kalten Zimmer.... Allein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die brennende Welt erblickt er nimmermehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manches trifft man nur einmal</description>
    <dc:creator>dieHeldin</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 dieHeldin</dc:rights>
    <dc:date>2008-11-20T01:04:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://weltenbumml.twoday.net/stories/5289578/">
    <title>W i n t e r landschaft</title>
    <link>http://weltenbumml.twoday.net/stories/5289578/</link>
    <description>Blaue Morgendunkelheit ruht sich aus &lt;br /&gt;
Verschwommene Außenwelt durch kaltes Glas.&lt;br /&gt;
Streichend wärmen meine Hände verfrorene Fensterscheiben.&lt;br /&gt;
Verwischter Blick hinaus aus wärmendem Schutz.&lt;br /&gt;
Hinaus in die Wärme von Schnee-Ewigkeiten.&lt;br /&gt;
Der Himmel aus Stoff und sanft.&lt;br /&gt;
Die Erde umschließend.&lt;br /&gt;
Darunter alles weiß und Wir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Winter hat etwas Erhabenes.&lt;br /&gt;
Viel mächtiger als der Sommer.&lt;br /&gt;
Ich glaube man nennt es &quot;die Zeit anhalten&quot;.&lt;br /&gt;
Das Rasen der Welt ist stehen geblieben...&lt;br /&gt;
man kann es atmen hören.&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du atmest.&lt;br /&gt;
Alles ist jetzt ganz dicht beieinander.&lt;br /&gt;
Niemand ist mehr allein.&lt;br /&gt;
Da ist überall das Lauschen.&lt;br /&gt;
Die Bäume lauschen den Menschen.&lt;br /&gt;
Das Fenster lauscht dem Nachthimmel.&lt;br /&gt;
Die Menschen lauschen der Wärme.&lt;br /&gt;
Und die Wärme lauscht dir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rotlichtphase in der Zeit&lt;br /&gt;
Du und dein Bewusstsein&lt;br /&gt;
Jetzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;409&quot; alt=&quot;chill9&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/weltenbumml/images/chill9.jpg&quot; /&gt;</description>
    <dc:creator>dieHeldin</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 dieHeldin</dc:rights>
    <dc:date>2008-10-30T20:16:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://weltenbumml.twoday.net/stories/5282808/">
    <title>Chronische Mangelerscheinung oder der Sinn des Lebens</title>
    <link>http://weltenbumml.twoday.net/stories/5282808/</link>
    <description>Im Grunde weiß ich ganz genau was ich will.&lt;br /&gt;
Ich will jemand anderes sein.&lt;br /&gt;
Ich versuche unentwegt mir ein neues Leben, eine neue Identität zu schaffen,&lt;br /&gt;
die einer perfekt vorgeformten Schablone in meinem Kopf gleicht&lt;br /&gt;
Ich dachte immer das gehöre zum Erwachsenwerden&lt;br /&gt;
Ich dachte irgendwann sei man fertig&lt;br /&gt;
Aber ... so ist es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist aber auch nicht so, dass ich mich nicht mag&lt;br /&gt;
Doch egal wo ich bin und wo ich war, immer fehlt etwas&lt;br /&gt;
Immer fehlt ein Teil von mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in welche Richtung ich mich auch wende, immer bleibe ich derselbe&lt;br /&gt;
Das, was fehlt, ändert sich nie&lt;br /&gt;
Dieselben fehlenden Dinge stören mich und nie kann ich diesen Hunger stillen&lt;br /&gt;
Ich glaube sogar genau dieser Mangel definiert mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal da glaube ich, dass ich es geschafft habe&lt;br /&gt;
Nicht etwa, dass ich die Lücken gefüllt habe&lt;br /&gt;
Sondern ich habe es geschafft mich so lange zu wandeln bis mich meine Lücken nicht mehr erkennen und ich ihnen davon rennen kann, ohne dass sie hinterher laufen&lt;br /&gt;
Dann bin ich froh, weil ich das Gefühl habe jetzt könnte ich in diese Welt passen &lt;br /&gt;
Ohne dass mir irgendwas dazu fehlt, um glücklich zu sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann sehe ich dann wieder diese Person, die etwas in den Händen trägt und auf mich zukommt:  Hier sie haben das verloren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mir ein Vakuum in die Hände legt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiß, es ist sinnlos etwas daran ändern zu wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leben&lt;br /&gt;
nicht mehr und nicht weniger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wandel in einem Zustand, der unverändert bleibt&lt;br /&gt;
Lediglich die Kulisse ändert sich&lt;br /&gt;
Das was bleibt, der Kern, das ist das Streben, nach was Anderem&lt;br /&gt;
In einer Welt in der es nur das Selbe gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suchen und nicht finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiß nicht ob mich der Gedanke beängstigen sollte oder ob er mich eine ganz neue Form der Gelassenheit lehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werd mich später entscheiden....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;500&quot; alt=&quot;passion2&quot; width=&quot;324&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/weltenbumml/images/passion2.jpg&quot; /&gt;</description>
    <dc:creator>dieHeldin</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 dieHeldin</dc:rights>
    <dc:date>2008-10-27T21:04:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://weltenbumml.twoday.net/stories/5180444/">
    <title>Wenn...dann</title>
    <link>http://weltenbumml.twoday.net/stories/5180444/</link>
    <description>Wenn ich dich schon nicht haben kann,&lt;br /&gt;
dann will ich dich wenigstens zerstören&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich schon nichts lieben kann, wie mich selbst,&lt;br /&gt;
dann will ich wenigstens mich selbst lieben können&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich schon nicht fliegen kann,&lt;br /&gt;
will ich mir wenigstens Flügel ausdenken dürfen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich schon sterben muss,&lt;br /&gt;
will ich wenigstens leben dürfen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich schon nicht göttlich sein kann,&lt;br /&gt;
dann will ich wenigstens, dass Gott menschlich ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn mich meine Angst schon nicht verlässt,&lt;br /&gt;
dann will ich, dass sie mein Freund wird&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich schon nicht schreien darf,&lt;br /&gt;
DANN WILL ICH WENIGSTENS SCHREIBEN DÜRFEN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich schon nichts weiß,&lt;br /&gt;
dann will ich das wenigstens nicht wissen müssen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich schon brenne,&lt;br /&gt;
dann will ich, dass ihr mit mir brennt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich mich schon ausziehe,&lt;br /&gt;
dann will ich wenigstens angefasst werden!</description>
    <dc:creator>dieHeldin</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 dieHeldin</dc:rights>
    <dc:date>2008-09-09T20:01:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://weltenbumml.twoday.net/stories/5101369/">
    <title>2008</title>
    <link>http://weltenbumml.twoday.net/stories/5101369/</link>
    <description>Die Menschen&lt;br /&gt;
Die Menschen haben keine Zeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeit&lt;br /&gt;
Die Zeit ist manipulierbar &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erfindung des Beamens ist ein Segen &lt;br /&gt;
Jeder beamt sich von A nach B&lt;br /&gt;
Von New York nach Sydney&lt;br /&gt;
Von Bett zu Bett&lt;br /&gt;
Von Zimmer zu Zimmer&lt;br /&gt;
Von Gedanke zu Gedanke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keine Zeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Professor erklärt, dass wir aus Informationen bestehen&lt;br /&gt;
Man muss sie einfach scannen und anders wo in Materie umsetzen&lt;br /&gt;
Kein Risiko&lt;br /&gt;
Das geht blitzschnell und ist billig&lt;br /&gt;
Kein Risiko&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
_______________&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sitze hier unten und lache&lt;br /&gt;
Ich mache da nicht mit&lt;br /&gt;
Ich lache nur über die Verblendung der Oberwelt&lt;br /&gt;
Sie wissen es alle nicht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keiner weiß die Wahrheit&lt;br /&gt;
Sie können es gar nicht wissen&lt;br /&gt;
Es ist so schrecklich schön&lt;br /&gt;
Die schrecklich skurrile Wahrheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
Es sind alles nur Kopien!&lt;br /&gt;
Die Menschen sind alle nur Kopien von Kopien, von Kopien&lt;br /&gt;
Sie wissen es nicht!&lt;br /&gt;
Die Kopie verharrt auf ihrer Existenz&lt;br /&gt;
Sie verharrt auf ihrer geklauten Erinnerung&lt;br /&gt;
Und das Original ist irgendwo verloren gegangen&lt;br /&gt;
Irgendwo auf dem Weg zwischen New York und Sydney ist die Seele verloren gegangen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine heile Welt mit einem schrecklichen Geheimnis&lt;br /&gt;
Sie wissen es nicht!&lt;br /&gt;
Sie glauben an ihre Realität&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeit &lt;br /&gt;
Die Zeit ist manipulierbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mensch&lt;br /&gt;
Der Mensch ist manipulierbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mensch bestimmt die Zeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeit existiert nicht&lt;br /&gt;
Du existierst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum willst du dir keine Zeit nehmen?&lt;br /&gt;
Warum willst du nicht existieren?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__________________</description>
    <dc:creator>dieHeldin</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 dieHeldin</dc:rights>
    <dc:date>2008-08-02T12:18:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://weltenbumml.twoday.net/stories/5291389/">
    <title>Ich und Marie</title>
    <link>http://weltenbumml.twoday.net/stories/5291389/</link>
    <description>Mein Name ist Ann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hatte schon immer ein besonderes Auge für Schönheit. &lt;br /&gt;
Die meisten meiner Freunde waren nie einer Meinung mit mir gewesen, was das anging. &lt;br /&gt;
Irgendwie konnte ich mich im Kreis der begehrtesten Menschen aufhalten und meine Aufmerksamkeit galt nur dem verspotteten Außenseiter mit Hornbrille. &lt;br /&gt;
Ich weiß nicht was es in dem Moment gewesen war, dass ich ihn allen anderen vorzog. Waren es seine leicht misstrauischen Augen hinter dem Glas oder seine nicht ganz perfekte Nase? &lt;br /&gt;
Ich weiß es nicht. Es war einfach Etwas. &lt;br /&gt;
Manchmal kam es mir so vor, als sei es eine besondere Gabe, die ich besäße. Als wäre dieses &quot;Etwas&quot; nur für mich zugänglich. Und wenn ich dann diese Menschen sah, für deren &quot;Etwas&quot; ich zugänglich war, hätte ich ihnen am liebsten gesagt: &lt;br /&gt;
 Ich weiß davon, ich kenne dein Etwas, ich kann es sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau so war es als ich SIE das erste mal sah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich stand da, als eine junge Frau den Flur betrat. Mit großen Schritten lief sie auf mich zu. Der Flur gab ihren Beinen Raum. Ihre Haare waren kurz und schwarz, ihre Figur androgyn und ihr Outfit nichts Besonderes. Ihr Gesicht, das war einfach vollkommen. &lt;br /&gt;
Es wirkte eher kindlich, ihre Augen glänzten schwarz und ihre Lippen formten sich zu einer Art Schmollmund, dessen Oberlippe etwas hervorstand, aber unaufdringlich. Alles ganz dezent. Dezent geschminkt, dezente Mimik und doch umwerfend. Ausdrucksstark und vielversprechend. &lt;br /&gt;
Ich habe keine Ahnung was ich damals eigentlich gedacht hatte. Sie besaß einfach das intensivste Etwas, dass ich je wahrgenommen hatte. &lt;br /&gt;
Und irgendwie berührte mich das. &lt;br /&gt;
Sie war wie ein Wort, in einem tiefgründigen Satz. Hinter diesem Wort verbarg sich eine ganze Welt voller Assoziationen. Mit Musik, Lichtern, Straßen, Häuser, tanzenden Menschen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ich feststellen musste hatte sie einen Freund. Ein wirklich glückliches Paar. Schnell machte mich diese Tatsache irgendwie eifersüchtig. Viele dachten ich wäre an ihm interessiert. Dass es auch um etwas anderes gehen könnte, dazu war der Horizont der Mitmenschen viel zu begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Sie war es, die mir nicht mehr aus dem Kopf ging. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war keine Liebe. Es war keine Freundschaft. Es war kein Neid und auch keine Erotik. Es war.... so etwas wie.... Bewunderung, aber in einer noch nie da gewesenen Form.&lt;br /&gt;
Ansprechen wollte ich sie nicht. Denn keine Worte würden dem fremden Gefühl gerecht werden. &lt;br /&gt;
Es ist schwer etwas in dieser Welt zu realisieren, dass nicht mal einen Existenzanspruch besitzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eins wusste ich jedoch; ich musste mehr von ihr sehen. Ich musste mehr aus dem Buch lesen, in welchem sie als Wort auftauchte. Ich wollte ihren Blick verstehen, der aus ihr sprach und mich etwas fragte, dass ich aber nicht übersetzen konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Name war Marie. &lt;br /&gt;
Marie war eine beliebte junge Frau. Doch eher oberflächlich. Jeden ließ sie nur bis zu einem gewissen Grad an sich heran kommen, von dort an war sie verschlossen. Das war Privat. Aber nicht für mich.&lt;br /&gt;
Ich war Beobachter. Ein Beobachter aus der Ferne, der alles überblickte und ergründete, doch selbst unbemerkt blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bald begann ich mich in der Rolle des Beobachters regelrecht zu entfalten. Und meine Bewunderung schwappte über in eine Obsession.&lt;br /&gt;
Ich fand heraus wo sie wohnte, welche Wege sie Nachhause nahm und wer ihre Freunde waren.&lt;br /&gt;
Es war nicht so, dass ich kein eigenes Leben gehabt hätte. Ganz im Gegenteil ich war auch sehr beliebt. Sogar bewundert. Vielleicht hatte sogar ich einen Beobachter, der das gleiche über mich dachte, wie ich über diese Frau, Marie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe nicht die geringste Ahnung, was mich damals geritten hatte, als diese Zeit begann. Man könnte sagen, ich war abhängig von ihrer Welt.&lt;br /&gt;
Ich kann es euch nicht erklären. Aber ich kann mit Gewissheit sagen, dass ich nicht hätte schlafen können, wenn ich es nicht getan hätte.&lt;br /&gt;
Es war dieses Gefühl, diese Atmosphäre, die sie umgab. Diese Atmosphäre war genau das, was mir Seelenfrieden schenkte. &lt;br /&gt;
Das wofür andere hätten Welten in Bewegung setzen müssen, gelang ihr mit einer bloßen Geste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann mich noch an den ersten Abend erinnern, an dem ich ihr Nachhause gefolgt war. Ich hatte mich still unter ihr Fenster gesetzt. Sie wohnte in einer Dachwohnung am Rande der Stadt. Es war Sommer und die Nacht wandelte die brennende Tageshitze, in eine warme dunkle Masse, die sich gut auf der Haut anfühlte. Ich setzte mich auf die trockene Wiese und schaute in den Himmel. Aus ihrem Zimmer schien gelbes Licht und jeden Abend legte sie Musik auf. Ich kannte die Musik nicht, aber sie klang hypnotisch. Ich genoss die Nacht. Lichter und der Geruch von warmem Stein umgaben mich.&lt;br /&gt;
Ich hörte, wie sie durch ihr Zimmer lief und leise mitsummte....  Wenn ich die Augen schloss konnte ich fühlen, wie sie ab und an zur Musik tanzte. Wie sie in ihrem Shirt auf dem Bett lag und ebenfalls die Augen schloss.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für jeden anderen wäre es ein nicht zu erklärendes, gestörtes Verhalten gewesen, doch für mich war es etwas ganz Besonderes.&lt;br /&gt;
Es war unsere Welt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wusste nichts davon. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch ich war da, um ihr zu sagen  Ich weiß davon, ich kenne dein Etwas, ich kann es sehen.&lt;br /&gt;
Ich sagte es ganz leise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hatte da einerseits mein normales Leben. Kein Mensch hätte nur einen Hauch von dem erahnen können, was in meinem Kopf vorging. Und am allerwenigsten Sie selbst. &lt;br /&gt;
Nachts war ich ein anderer Mensch. Ich schlich mich wie ein Geist in ihr Leben und saugte es auf. &lt;br /&gt;
Ich war das Gedächtnis ihrer Welt und durch mich würde ihr Etwas an Existenz gewinnen.&lt;br /&gt;
Ich hörte sie weinen, ich hörte sie singen und Selbstgespräche führen, ihre Stimme war warm... &lt;br /&gt;
Ich war ein kleiner unbemerkter Begleiter ihres Lebens geworden und fühlte mich gut dabei. Was anfangs abnorm erschien, wurde recht schnell zur Gewohnheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war ein Leben für sich. Es war nicht MEIN Leben und es war nicht IHR Leben. Es war ein Separates. &lt;br /&gt;
Das Etwas hatte aus ihrer Seele gesprochen und ich hatte ihm ein Zuhause gegeben. Wir beide hatten einfach eine Art Potenzial, dass es um zusetzten galt. &lt;br /&gt;
Und es fühlte sich gut an. Nein, es fühlte sich richtig an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marie war das gelbe Licht, dass in die Dunkelheit schien. Sie war der Geruch von Sommer und heißem Stein. Sie war die hypnotisierende Musik und die Fantasiegebilde. Sie war die warme Stimme, die sang. Und ich war da, um all das aufzufangen, bevor es in die Nichtigkeit entschwand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So vergingen Nächte, Wochen, Monate in denen ich mich anspruchslos und wunschlos glücklich der Einfachheit des Wahrnehmens und des Zuhörens hingab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann bis heute nicht sagen, ob mein Verhalten besonders egoistisch oder besonders unegoistisch war?!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann verschwand Marie jedoch genau so unaufdringlich, wie sie in meine Welt gekommen war. &lt;br /&gt;
Spurlos und lautlos. &lt;br /&gt;
... ohne große Verabschiedung verschwand sie und kam nicht wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich blieb. &lt;br /&gt;
Allein mit der Sehnsucht.&lt;br /&gt;
Allein mit dem leeren Etwas, von dem ich nun wusste, dass es existierte, doch nicht im Stande war es wieder zu erlangen.&lt;br /&gt;
Es tat weh.&lt;br /&gt;
Doch das Leben, in seinem unaufhaltsamen Treiben, trieb auch mich wieder mit sich. Aus dem stechenden Schmerz wurde ein taubes Pochen im Hintergrund. Aus unerträglichem Vermissen wurde gewohnter Alltag. Das was früher Alltag gewesen war, wurde wieder Fremdes, und das was lange Zeit Fremdes gewesen war, wurde wieder Alltag. Alles verblasst im Angesicht der Zeit, alles wird normal, aber es bleibt unvergessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unvergessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich schwöre ich hatte mich an ihre Abwesenheit gewöhnt. All die Jahre, die seither vergangen sind. Ich hatte mich an ihre Abwesenheit gewöhnt, aber jetzt... &lt;br /&gt;
Jetzt ist alles anders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nicht so wie ihr denkt. &lt;br /&gt;
Ich kann nicht einfach los gehen und sie suchen. Ich werde nie wieder los gehen können. Nie wieder suchen können. Sie wird ab jetzt für immer unauffindbar bleiben.&lt;br /&gt;
Denn Marie ist für immer weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe es vor kurzem erfahren. &lt;br /&gt;
Sie ist nicht mehr da. &lt;br /&gt;
Sie existiert nicht mehr. &lt;br /&gt;
Es gibt keine Marie mehr auf dieser Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Grund kenne ich nicht, aber es fühlt sich an wie ein Loch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein tiefer, Kilometer-breiter Schlund... dunkel und endlos... alles in sich reißend und erstickend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hatte mich an ihre Abwesenheit gewöhnt. &lt;br /&gt;
Aber an ihre völlige Existenzlosigkeit kann ich mich nicht gewöhnen. Ich werde es nicht schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie war zwar weg. All die Jahre war sie weit, weit weg. Aber sie war immer präsent in meiner Welt. Und wenn ich gewollt hätte, dann wäre ich zu ihr gefahren. Ich hätte vor ihrer Haustür gestanden und geklingelt. Dann hätte sie die Tür geöffnet und gelächelt. Ich hätte ihr alles erzählt. Wir hätten in ihrer Küche gesessen und Kaffee getrunken. Ihre Augen hätten geglänzt und mein Herz hätte gerast. Allein diese abstrakte Möglichkeit, gab mir Frieden. Allein die Möglichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind nun niemals lebendig werdende Träume.&lt;br /&gt;
Für immer eingesperrt in einer erdrückenden Kammer, die nie geöffnet werden kann. &lt;br /&gt;
Unmöglichkeit. Unmöglichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch ihr Nicht-Dasein, beginnt auch meine Erinnerung an sie unreal zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat sie existiert?&lt;br /&gt;
Hat unser gemeinsames Etwas existiert?&lt;br /&gt;
Niemand wird es mir je sagen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vergangenheit existiert nicht ohne die Gegenwart. &lt;br /&gt;
Und die Gegenwart existiert nicht ohne einen Zweiten, der dir sagt, dass sie existiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Niemand wird es jemals wissen. Niemand. Und Marie wird es auch nie erfahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nacht, der Geruch von warmem Stein, die Sommerluft, die Lichter, die Musik, Sie und Ich. Es ist nie gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Könnt ihr euch vorstellen, wie es ist, wenn alles woran ein Herz hängt, etwas ist, wovon niemand weiß, dass es überhaupt da war?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Gefühlsuniversum, in einem Raum, der nicht existiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebt, liebt und schenkt euren Träumen Existenz!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schenkt euren Träumen Existenz!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn sonst hat es euch nie gegeben!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist alles, was ich sagen will.</description>
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    <title>...</title>
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    <title>Schule der Egoisten</title>
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    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;85&quot; alt=&quot;luecke&quot; width=&quot;1&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/weltenbumml/images/luecke.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Innerst bin ich alt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du bist tot&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
MEIN Blut hält deinen Kreislauf am Leben&lt;br /&gt;
Ich bin schonungslos ausgezehrt&lt;br /&gt;
Mein sensibler Körper ist befallen&lt;br /&gt;
Von einem Parasiten, der einfach nicht satt wird&lt;br /&gt;
Doch ich bin nie zu schwach,&lt;br /&gt;
Um mich mit meinem Hass zu verbünden&lt;br /&gt;
Um nachts teuflische Pläne zu schmieden&lt;br /&gt;
Du schläfst so friedlich in deinem Gestank&lt;br /&gt;
Er zieht sich durch mein ganzes Leben&lt;br /&gt;
Ich könnte kotzen&lt;br /&gt;
Ich denke ich lieg neben dir&lt;br /&gt;
Während du schon wieder draußen Nutte spielst&lt;br /&gt;
Ununterbrochen sagst du du liebst mich&lt;br /&gt;
Jedoch, um mich zu küssen bist du dir zu schade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde dich wie eine Zecke aus meinem Fleisch heraus schneiden&lt;br /&gt;
Dann möchte ich sehen wer wessen Liebe braucht&lt;br /&gt;
Ich brauche deine nicht&lt;br /&gt;
Ich habe sie nie gebraucht&lt;br /&gt;
Ich habe sie nie gehabt&lt;br /&gt;
Ich habe meine&lt;br /&gt;
Und ich schwöre es dir, &lt;br /&gt;
Solange du lebst wirst du auf der Suche nach mir sein&lt;br /&gt;
Du wirst dich nach meinem warmen Körper sehnen&lt;br /&gt;
Solange du lebst wirst du dich sehnen&lt;br /&gt;
Du wirst dich sehnen&lt;br /&gt;
Brennen und sehnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du bist alleine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin jetzt weg</description>
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    <title>Glück</title>
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    <description>Ein Tourist flitzt am Strand herum... den dicken Daumen ununterbrochen auf den Auslöser seiner Kamera gedrückt. So vergeht eine ganze Weile, bis er alles was er haben wollte im Kasten hat. Einen kurzen Moment noch schaut er auf das Meer, dann auf das Display seiner Kamera. Er geht die Bilder noch einmal durch, bis es ihm langweilig geworden ist und er einen einheimischen Fischer bemerkt. Dieser sitzt auf dem Rand eines kleinen Bootes, dass im niedrigen Wasser treibt. Der Tourist starrt ihn ungeniert an, wie er da so im Wasser sitzt und sich mit seinem Boot treiben lässt... nichts tuend. &lt;br /&gt;
Er beschließt nach kurzem überlegen ihn anzusprechen...&lt;br /&gt;
&quot;Heute ist ein guter Tag zum fischen, nich?&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Meer, das Boot und der Fischer treiben immer noch dahin...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tourist geschwind &quot;... ihr Boot scheint ja schon viele Jahre mitgemacht zu haben, sieht nicht mehr ganz so neu aus, nich?!&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;...&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tourist:&quot;Wenn sie jetzt hinaus fahren würden und so bis 16.00 Uhr fischen würden, da hätten sie doch bestimmt n riesen Fang im Netz!&quot;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
Tourist: &quot;...hab gehört hierzulande erhält man für sowas schon um die 200 Lira...nich?!&quot; &lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
Tourist: &quot; Würden sie das so einen Monat lang machen und nebenbei n bisschen sparen könnten sie sich schon nach knapp drei Monaten n besseres und neueres Boot kaufen!!&quot;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&quot;Uuuund ...ich denk damit könnten sie hier n richtig lukratives Geschäft machen... ich meine... ihrer Familie könnten sie dann auch ganz schön was gönnen, nich?!&quot;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
Tourist:&quot;Vielleicht könnten sie, wenn sie ein bisschen länger als 16.00Uhr draußen bleiben und ein bisschen früher raus fahren, sogar ein richtiges Schiff kaufen!!&quot;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
Tourist: &quot;Dann könnten sie sich sogar eine Crew leisten, die für sie arbeitet!!&quot;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
T: &quot;uuund den ganzen Tag für ihre Familie da sein, sich ein kleines Haus mit Pool kaufen, die sind hier ja nicht so teuer!!&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
T:&quot; Überlegen sie sich das mal, dann könnten sie sich einfach den gaaanzen lieben langen Tag an den Strand legen und die Sonne und das Meer genießen!!!&quot;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
T: &quot;Gott das wäre ein traumhaftes Leben!!!&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tourist wartete noch eine kurze Weile auf die Reaktion, des Fischers. Dann aber torkelte er eilig im heißen Sand zu seinem Bus zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fischer blieb weiter auf seinem kleinen Boot sitzen und genoss die Sonne und das Meer.</description>
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  <item rdf:about="http://weltenbumml.twoday.net/stories/4967289/">
    <title>Dämon</title>
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    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;1223&quot; alt=&quot;Geschichte1&quot; width=&quot;440&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/weltenbumml/images/Geschichte1.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;85&quot; alt=&quot;luecke&quot; width=&quot;1&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/weltenbumml/images/luecke.jpg&quot; /&gt;</description>
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  <item rdf:about="http://weltenbumml.twoday.net/stories/4876078/">
    <title>Ist es nicht so, ...</title>
    <link>http://weltenbumml.twoday.net/stories/4876078/</link>
    <description>... dass du sterben musst, doch insgeheim immer noch hoffst, dass es nur ein Märchen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... dass dein Verstand ständig was anderes will als deine Lust...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... dass du ohne Zeitdruck in der Bahn stehst und es dich trotzdem verrückt macht, dass sie nicht schneller fährt...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... dass das Leben das ist, was nebenbei läuft, während du planst was es eigentlich sein soll...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... dass dich die Vorstellung verrückt macht, dass es nur ein Traum sein könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... dass dich das Verrückte daran irgendwie beflügelt...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... dass du ein Tier bist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... dass es dich stolz macht Trieben zu wiederstehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... dass du auch manchmal darüber nachdenkst, ob Angelina Jolie Dünnpfiff hat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... dass du dir dich gerne als Superheld vorstellst, während du coole Musik hörst...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... dass du gerne Werbung siehst die sich durch Sex verkauft, obwohl du es verurteilst...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... dass du gerne böser wärst als du bist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... dass du mich lieben solltest, wie Dich selbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... dass du das alles schon weißt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann bist du mir gar nicht unähnlich!</description>
    <dc:creator>dieHeldin</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 dieHeldin</dc:rights>
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    <title>- S P I E L T R I E B -</title>
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&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;338&quot; alt=&quot;lady&quot; width=&quot;450&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/weltenbumml/images/lady.jpg&quot; /&gt;</description>
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    <title>Ohne Worte</title>
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Ich beobachte den Mann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Musik aus meinen Kopfhörern beschallt mich mit einem hypnotischen Klang, halb elektronisch, halb rituell... Ich habe ihn nur bemerkt, da sich seine Bewegungen meiner Musik angepasst haben. Jetzt ist er stehen geblieben. Es ist grün... alle überqueren die Straße... meine Beine stehen wie angewurzelt... kein einziger der Menschen rempelt mich an, vielleicht bemerke ich es aber auch gar nicht. Ich bleib stehen, Er bleibt stehen, Ich bleib stehen, Er bleibt stehen... Der Menschenstrom scheint nicht aufzuhören... es ist grün... einen Moment lang glaube ich zu wissen, dass alle meine Musik hören können. Der Mann trägt einen Hut, ich kann sein Gesicht nicht erkennen, außer seinen Mund. Es scheint als würden Worte in ihm stecken, aber er sagt nichts. Dann schneidet sich die ganze Menschenmasse in zwei... der Rest bleibt stehen... Es ist rot... ich mache den ersten Schritt, synchron zu seinem ... unbewusst... alles geschieht als gäbe es keine Zeit, die Luft steht, die Schritte geben keinen Laut, nichts gibt einen Laut, ich höre meine Musik... ich neige meinen Kopf neugierig, ich will ihn sehen... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diesmal ist es sein Kragen, der mir die Sicht versperrt... schnell ist er in der Menscheninsel des gegenüber liegenden Gehwegs verschwunden... &lt;br /&gt;
Alle Gesichter beobachten mich, wie ich auf der Straße stehe. Ich höre die Motoren der Autos wieder, die mich drängen zur Seite zu gehen... &lt;br /&gt;
Ich drehte zur Seite ... aber auf die von der ich gekommen bin... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Ellenbogen bohre ich mir ein Loch in die Menscheninsel, durch dass ich mich zwänge. Ich kämpfe mich durch den Dschungel der Stadt. Es scheint als wollten alle gegen mich arbeiten... und meine Augen glänzen, sie suchen nach der Hutspitze in all den Bäumen... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer stürmischer und hektischer dränge ich nach vorn und werde hingegen immer langsamer, bis ich plötzlich auf seinen Mantel drehte und ausrutsche...ich falle weich, denn die Körper sind so dicht. Da ist es plötzlich wieder das Gefühl... das Gefühl, dass alles auf meine Musik hört, alle meinem Rhythmus unterworfen sind... sie arbeiten nicht mehr gegen mich... ich beherrsche sie ... und er beherrscht mich... ohne sich umzudrehen hat er mich erkannt. Er bleibt stehen. Ich schaue auf und er dreht sich nicht um... warten... warten... warten.. ich bewege mich nicht...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schnell läuft er los, ich weiß, ich soll ihm folgen... ich folge ihm, ich halt mich an ihm fest, immer wieder greifen meine Hände nach dem Mantel, der immer im passenden Zeitpunkt nah ist und mich mit zieht... ich verliere meine Tasche und sehe nur noch, wie sie in dem Getrampel hinter mir zerquetscht wird... wir laufen so schnell, dass ich nicht mehr anhalten kann... meine Jacke bleibt an einer Tür hängen, ich versuche sie zu halten, aber die Tür will sie für sich... ich kann nicht zurück, ich verliere ihn und ich weiß, er würde nicht warten... ich liebe meine Jacke... doch sie liebt mich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... ich zweifle einen Moment, ob ich nicht stehen bleiben soll, ich weiß nicht wohin es geht, ich weiß nicht ob es überhaupt irgendwo hin geht, ob wir ewig suchen werden, nach irgendeinem Anhaltspunkt an dem wir verschnaufen können... Zweifel...Zweifel... Zweifel... ich hab Angst, ich will stehen bleiben, ich will ihm nicht vertrauen... noch bevor das Signal &quot;Anhalten&quot; durch mein Rückrad an die Beine gelangt, packt er mich am Kragen meines T-Shirts. Es ist brutal. Er tut mir weh... ich will mich los reißen, ich beiß ihm in die Hand, aber er lässt nicht los. Durch das wilde zerren reiß ich das Shirt von seiner Hand. Ich falle nach hinten. Mein Shirt ist nicht länger ein Shirt. &lt;br /&gt;
Er schaut mich an... zieht mich hoch... ich sehe sein Gesicht. Ich sehe zum ersten mal sein Gesicht! Es ist so voller Träume. Seine Augen funkeln, wie meine. Seine Hände streifen mir das Hemd aus. Seine Hände ziehen mir die Hose aus. Seine Hände berühren meine Haut. Ich ziehe meinen BH aus, ich ziehe meinen Slip aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist Nacht geworden. Die Menschen verschwinden. Wir schauen uns an. Ich weiß, dass er gehen wird. Und wenn er nicht geht, werde ich gehen... doch wir sind nicht traurig. Es macht keinen Unterschied mehr. Er ist Vater eines Gefühls in mir und ich bin das Gefühl in ihm. Es wird uns verbinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich stehe vor ihm.&lt;br /&gt;
Und genieße das Gefühl des nackt seins.&lt;br /&gt;
Ich weiß, das ist mehr als Liebe,&lt;br /&gt;
das ist das was ich immer wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es existiert kein Wort dafür, weil keiner je an dessen Existenz geglaubt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ER hat mir den Namen verraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist das Wort, dass sich hinter seinem verschlossenen Mund befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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